14. August 2007

Mehr Content, weniger Kommunikation? Wohl kaum!

Die Meldung im heutigen Netzticker vom 14. August 2007 "Rolle des Internets verschiebt sich von Kommunikation zu Content" habe ich natürlich angeklickt.

Die Online Publishers Association (OPA) hat untersucht, wieviel Zeit die User mit Suche (Search), Inhalt (Visiting Content), Einkaufen (Commerce) und Kommunikation (Communications) verbringen; verglichen wurden die Jahre 2003 und 2007 (Ergebnis der Studie, Medienmitteilung der OPA).

Ergebnis:

  • Suchen und Einkaufen sind stabil.
  • Inhalt nimmt zu (von 34 auf 47 % der verbrachten Online-Zeit).
  • Kommunikation nimmt ab (von 46 auf 33 %).

Hätten Sie das geglaubt? Im Zeitalter von Web2.0, dem Social Web, dem Networking, soll die Kommunikation abnehmen? Ich hab's nicht geglaubt. Tatsächlich scheint mir der Titel der News sehr irreführend, denn diese Ergebnisse sind nur zustande gekommen, weil Kommunikation und Inhalt falsch definiert werden.

Zu Kommunikation gehören gemäss OPA Instant Messaging (IM) und Email. Dafür wird relativ weniger Zeit verwendet. Für Content wird relativ mehr Zeit verwendet: für die Informationssuche, die News, das Wetter, die Sportresultate, die Videos. Nun hat aber in den letzten Jahren ein starker Trend eingesetzt, dass man nicht mehr über Email, sondern über Websites miteinander kommuniziert: via Social Networking Sites, via Wikis, via Blogs und RSS. Diese Art der Kommunikation hat zum Teil IM und Email ersetzt.

Deswegen zu sagen, die Kommunikation habe abgenommen, ist irreführend. Wenn man diese Art Sites nur als Inhalt und nicht auch als Kommunikation versteht, hat man den Charakter und den Zweck dieser Sites nicht verstanden.

Absolut betrachtet haben alle vier Bereiche (Suche, Einkaufen, Inhalt, Kommunikation) stark zugelegt.

27. Juli 2007

Gut Ding will sehr viel Weil haben

Ich habe einem sehr bekannten und von mir bevorzugten Schweizer Online-Map-Service ein Mail geschickt, um eine falsche Position zu melden. Keine Antwort. Zwei Tage später habe ich ein Erinnerungsmail geschrieben. Keine Antwort. Drei Tage später habe ich schweren Herzens auf einen anderen Online-Map-Dienst verlinkt, der die gewünschte Position korrekt anzeigt. In einem Mail habe ich dies meinem bevorzugten Online-Map-Service gemeldet.

9 Tage nach dem Erinnerungsmail erhalte ich doch noch eine Antwort:

"Bitte entschuldigen Sie die lange Bearbeitungszeit Ihrer E-Mail.

Ich nehme an Sie möchten das (folgt Gebäudename) verlinken. Sie finden die korrekte Position über den Telefonbucheintrag (folgt Link auf den Eintrag); jedoch heisst die Strasse fälschlicherweise (folgt der falsche geschriebene Strassenname) anstatt (folgt der richtig geschrieben Strassenname).

Diesen Fehler leiten wir an unsere Datenlieferanten weiter, um den Strassennamen zu korrigieren. Ich möchte Sie jedoch um etwas Geduld bitten, diese Änderung läuft in einem Mutationsprozess der bis zu 6 Monaten dauern kann." (Fett-Hervorhebung von mir)

So viel Geduld habe ich nicht.

25. Juli 2007

NZZ-Online: altes Layout noch zugänglich und Site-Suche fehlerhaft

Bei NZZ Online sind noch Seiten im alten Layout zugänglich unter der URL http://l036sys0.nzz.ch/index.html. Komischerweise ist das Datum von heute, 25. Juli.
Nzz_alt

Einige der Links auf dieser Seite funktionieren noch (z.B. der hier auf http://l036sys0.nzz.ch/2007/07/06/wi/newzzF3S50F4Y-12.html).
Nzz1_alt

Andere ergeben eine Fehlermeldung (z.B. der hier auf http://l036sys0.nzz.ch/2007/07/06/al/newzzF3SYDFNW-12.html).
Nzz_fehler

Offenbar ist die Umstellung aufs neue Layout noch nicht ganz ausgestanden.

Ich habe versucht herauszufinden, ob diese alten Seiten gleichzeitig auch im neuen Layout erscheinen. Dabei bin ich auf einen weiteren Fehler gestossen. Ich habe auf der neuen NZZ-Site nach dem Titel des Artikels "Spekulationen nach Chefwechsel bei der UBS" (des Artikels, der im alten Layout unter http://l036sys0.nzz.ch/2007/07/06/wi/newzzF3S50F4Y-12.html zugänglich ist) gesucht. Den Titel habe ich ohne Anführungszeichen eingegeben. Als Ergebnis erhalte ich folgende Seite:

Nzz_search_result

Angeblich 477'000 Treffer für die Suche nach "Spekulationen nach Chefwechsel bei der UBS", aber die Suchergebnisse haben rein gar nichts mit diesem Thema zu tun. Die Suchergebnisse scheinen vielmehr eine chronologische Auflistung der Artikel der letzten Tage zu sein. Offenbar verknüpft die Suche mehrere Suchbegriffe mit Oder statt mit Und - im Google-Zeitalter ein Fehler, weil die stillschweigende Erwartung bei einer Mehrbegriff-Suche eine Und-Verknüpfung ist.

Danke, Oliver, für den Hinweis. 

18. Juli 2007

Auch Werner Luginbühl enttäuscht früh

Nicht nur Barbara Hayoz glaubt an den Frühstartbonus, auch Werner Luginbühl versucht sich auf diese Weise einen Sitz zu sichern - einen der beiden Ständeratssitze im Kanton Bern. Sein Plakat habe ich zwar bisher nur an einem Zaun an der Berner Bahnhofplatz-Baustelle gesehen (wild plakatiert?), dort laufen pro Tag aber immerhin einige tausend Leute vorbei. Auch dieses Plakat kommuniziert vor allem das URL www.werner-luginbuehl.ch.

Die Startseite der zweisprachigen Site besteht aus zwei grossformatigen Bildern, die sich im 5-Sekunden-Rhythmus abwechseln. Sichtbar ist Luginbühl einmal urban im Schwellenmätteli (Der Spruch dazu: "Ideen statt Ideologien") und einmal ländlich vor einer Bergkulisse ("Fortschritt baut auf Tradition".) Wenn man die Bildfunktion ausschaltet, ist alles weg: der Text der Startseite ist als Bild formatiert und deshalb ohne Bild und ohne Alt-Text unsichtbar. Dank des Title-Tags wird die Site trotzdem von Google gefunden. Glück gehabt.

Ansonsten kann man sich kurz fassen: Werner Luginbühl hat seine Wahlbroschüre ins Netz gestellt.

Was soviel heisst wie: (Auch) hier kann man als interessierter Bürger nichts machen. Man kann keinem Unterstützungskomitee beitreten, man kann nicht spenden, man kann nichts mitteilen, man kann nichts fragen, man kann nicht diskutieren, man kann keinen Newsletter bestellen, geschweige denn einen RSS-Feed abonniere - man darf einfach glauben und soll dann richtig wählen. Kommunikation von oben herab.

Zum selben Thema aus Basler Sicht: Tipps für unsere Wahlkämpfer (Arlesheim Reloaded, 18.07.2007).

Meine Liste der enttäuschenden Politiker-Sites wird immer länger. Ausgewählte Rückblenden:

Nützlicher Erfahrungsbericht von Crawford Kilian:  Fighting a Campaign Online (02.02.2006)

17. Juli 2007

Barbara Hayoz: früher Fehlstart

Nationalratswahlen sind im Oktober. Seit ein paar Tagen hängt aber bereits das erste Plakat (zumindest) in der Stadt Bern: Barbara Hayoz (Berner Gemeinderätin und FDP-Mitglied) will mit einem Frühstart offenbar die entscheidenden Stimmen holen. Das Plakat kommuniziert ausser dem Slogan "bärenstark" (in Anspielung auf die Geldsammelaktion für den neuen Bärenpark) und dem Konterfei von Barbara Hayoz nur noch ein URL: www.barbara-hayoz.ch. Was so viel heisst: Alles weitere unter dieser Adresse.

Also schaute ich dort mal vorbei.

Die Homepage ist dasselbe wie das Wahlplakat. Das ist falsch, denn ich bin auf die Website gegangen, weil ich das Plakat gesehen habe. Das Plakat hat seine angestrebte Wirkung gehabt, ich brauche nicht noch einmal davon überzeugt werden, das URL www.barbara-hayoz.ch einzutippen.

Die Website hat kaum Inhalte. Der Überraschungseffekt, den das Plakat auslöst, kann von der Website nicht ausgenutzt werden. Wer aus irgendwelchen Gründen die Website von Barbara Hayoz aufruft, um mehr zu erfahren, erfährt leider fast gar nichts - nicht einmal zum Vorzeigeprojekt Bärenpark. Der Profilierungsversuch scheitert.

Wofür Barbara Hayoz politisch steht, erfährt man nicht. In der Rubrik "Positionen" findet man einen Link auf Smartvote - aber nicht auf das Profil von Barbara Hayoz, sondern auf die Homepage.

Die Website ist Ein-Weg-Kommunikation der alten Schule. Das Interaktivste an der ganzen Site ist eine Email-Adresse. "Sagen Sie mir Ihre Meinung! Oder wo der Schuh drückt. Ich freue mich auf Ihren Brief – oder Ihr Mail." Ob Barbara Hayoz auch andere Kommunikationskanäle zulässt und/oder benutzt?

In der Berner Zeitung ist der Frühstart von Barbara Hayoz auch besprochen worden (Die Aufsteigerin ist früh am Start, 17.07.2007). Auch dort wird die Website von Barbara Hayoz als inhaltsarm bezeichnet. Politologe Werner Seitz, der den Frühstart als geschickten Schachzug bezeichnet, hält die fehlenden Inhalte auf der Website für einen "Schönheitsfehler". Damit konfrontiert, wird Barbara Hayoz wie folgt zitiert: "Ich bin froh, gibt es Verbesserungspotenzial. Nicht ist schlimmer als eine Homepage, auf der nichts passiert."

"You never get a second chance to make a first impression." Es ist eine Fehleinschätzung zu meinen, die Leute würden nun so alle zwei drei Tage vorbeischauen und sich an der Verbesserungen und am Geschehen auf der Website erfreuen. Diese früher Kampagnen-Fehlstart produziert vor allem enttäuschte Wähler.

In meiner Einschätzung ist dieser Plakataushang also eher ein früher Fehlstart als ein geschickter Schachzug. Ob es nur ein Schönheitsfehler war, werden die Wahlen zeigen.

16. Juli 2007

ETH Life in neuem Kleid

Seit heute erscheint ETH Life in einem neuen Design. Die "tägliche Webzeitung der ETH Zürich", wie sie sich früher genannt hat, ist eine jener Sites, die ich seit Jahren ab und zu lese und deren täglichen Newsletter (bis zuletzt im klasssichen Text-only-Format) ich immer überfliege und manchmal etwas anklicke. ETH Life erschien in einem zweispaltigen Layout mit Fussnoten - zwei Dinge, die man im Webdesign eigentlich nicht machen sollte, aber man gewöhnt sich auch daran, wenn die Inhalte gut sind.

Heute morgen also der erste neue Newsletter: statt zwei bis drei Themen sind es acht Themen, zu viel, um alle zu lesen. Verwirrend die URLs der Form http://vwcms-003.ethz.ch:8090/ethlife/ETH/...

Im Editorial zur Neugestaltung erläutert die neue ETH-Kommunikationschefin Verena Schmid Bagdasarjanz das Konzept: "Das neue ETH Life ist mehr als neues Design im Sinn des äusseren Erscheinungsbildes. Es ist eine Weichenstellung hin zu einer integrierten Online-Kommunikation für die ETH Zürich." Ähnlich schwammig, umständlich und nicht-webgerecht geht der Text mit dem Titel Plattform zur Profilierung und zum Dialog (Fleschindex: 22) weiter. Irgendetwas wird neu, das habe ich begriffen, aber was genau und warum, das geht in den komplizierten und theoretischen Formulierungen unter.

Positiv ist, dass für die einzelnen Rubriken RSS-Feeds angeboten werden (wobei das Abonnieren nur mittels URL-Kopieren funktioniert). Komisch, dass auf einer Rubriken-Einstiegsseite (z.B. bei der Rubrik Science)  oben in der Mitte ein zweites Suchfenster erscheint - das übliche Suchfenster oben rechts hätte mir eigentlich genügt (siehe Screenshot).

Ethlifesuchfenster

Auf der Homepage linkt das ETH-Life-Logo auf die Homepage - ein Fehler, der offenbar nicht auszumerzen ist. Wenig hilfreich ist die magere Navigation, die nicht inhaltlich aufgebaut ist.

Ethlifenavi

Und da es auch sonst keine Rubriken und keine Verschlagwortung gibt (z.B. im Sinne einer Tag-Wolke), habe ich keine Ahnung, wie man hier etwas zu einem bestimmten Thema findet. Zumal die Suche auf ETH Life eine implementierte Google-Suche über alle ETH-Sites ist, was beim ersten Mal sehr verwirrt.

ETH Life läuft auf Zope und Silva, einem Produkt einer holländischen Firma Infrae.

Trotz allem: Ich werde ETH Life treu bleiben, um die weitere Entwicklung nicht zu verpassen.

04. Juli 2007

Eigentor Tschäppät

Euro 08 Bern nennt sich der neuste Versuch der Stadtberner Regierung, die Fussballeuphorie zur Euro 08 zu entfachen. ("Euro 08" ist übrigens momentan auch der oberste Navigationspunkt auf der offiziellen Stadt-Bern-Website.)

In der Mitteilung zur neuen Site vom 02.07.2007 wird auch das Stapi-Blog hevorgehoben. Leider schiesst Stapi Tschäppät ein Eigentor: Dieses Blog hat nur dem Namen nach mit einem Blog etwas zu tun: Vergeblich suche ich z. B. einen RSS-Feed und Permalinks. Kommentieren können nur registrierte User.

Also registriere ich mich halt (nur zu Versuchszwecken, ich will ja nichts kommentieren). Registrieren funktioniert, das Bestätigungsmail kommt sofort, der Aktivierungslink tut auch, aber dann - nach dem Einloggen zum Kommentieren im Blog - folgt die Ermahnung: "Die Adressdaten in deinem Nutzerprofil sind unvollständig. Bitte fülle sie vollständig aus: Erst dann kannst du einen Kommentar schreiben."

Dass ich hier ungefragt geduzt werde, ist offenbar Fussballer-Art. Nicht so schlimm. Ich gebe auf meiner Profilseite also (widerwillig) den echten Namen, Vornamen, Adresse, Wohnort und das Geburtsdatum an. Jetzt darf ich kommentieren. Das finde ich massiv übertrieben. Und es würde mich nicht erstaunen, wenn man auf diesem "Blog" kaum Kommentare finden wird.

Zur Diskussion zu diesem Thema schaut man natürlich gerne beim Runden Leder vorbei: Interessante Innovation. In dieselbe Kerbe haut auch Andi Jacomet: Euro 08: Was die Stadt Bern unter einem Blog versteht.

27. Juni 2007

Hypertext im Restaurant

Der Ausdruck Food-Moduling ist natürlich grässlich, aber die Sache ist typisch im Zeitalter des selbstbestimmenden Konsumenten: Dem Gast im Restaurant sollen auf der Speisekarte nicht mehr fixfertige Menus vorgeschlagen werden, sondern der Gast soll sich sein Menu aus verschiedenen Portionen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Salat, Suppe - Module eben) in den gewünschten Mengen und Kombinationen und Abfolge selber zusammenstellen.

Damit hat das alte Sender-Empfänger-Modell auch in der Gastronomie ausgedient: Jetzt ist der Gast wirklich König. Nicht mehr der Koch sagt, was man essen soll, sondern der Gast bestimmt, was auf den Teller kommt. Man ersetze Koch durch Absender und Gast durch Empfänger, und man erkennt die Parallele zum Paradigmawechsel in der Kommunikation.

Quelle: DRS Sendung Espresso vom 27. Juni 2007 und Medienmitteilung Gastrosuisse.

Update vom 4. Juli 2007: Auf Medienspiegel greift Thomas Widmer von der Weltwoche dasselbe Thema auf und schreibt: "(...) vielleicht sollte die Schweizer Presse einmal über «newspaper moduling» nachdenken: über ihre eigene Flexibilisierung." (Quelle: Vom Modul)

26. Juni 2007

Neuauflage - unverändert

Wenigstens etwas beweist Guido Mingels: Dass das Internet ihn nicht verändert. Er legt seinen Text, der im Oktober 2005 für ziemlich Diskussionen gesorgt hat, (Irrtum vorbehalten) unverändert wieder auf: "Internet: Die Revolution, die keine war".

Unverändert derselbe Text zu einem Thema, das sich laufend entwickelt - wenn's nur zur Provokation ist, dann meinetwegen. Wenn's zur Dokumentation ist, auch gut. Wenn's ernst gemeint ist als Beitrag zur Diskussion rund um Online-Kommunikation, verstehe ich Sinn und Zweck dieser Wieder-Veröffentlichung nicht. Das Magazin selbst mit seinem tollen Webkonzept zeigt ja die Veränderungen, die das Internet auslöst.

Eine ausführliche Kritik dieses Vorgangs findet sich bei Medienlese von Peter Sennhauser.

PS. Am meisten ärgert mich, dass Peter Hogenkamp und ich damals diesen Text mit viel Aufwand und Rücksicht in das Forum übertrugen, weil die Texte des Magazins nirgends elektronisch zugänglich waren. Und heute ist alles frei zugänglich und kommentierbar.

18. Juni 2007

Von 1500 $ auf 0 in wenigen Wochen

Der Vorgang hat bisher wenig Echo gefunden, aber ich halte ihn für bemerkenswert: Information Architects Japan (Oliver Reichenstein, der das Magazin neu aufgesetzt hat) kündigten am 16. Februar eine Toolbox für die perfekte Website an: ein Wordpress-Template inkl. Design und Updates. Ich weiss nicht mehr genau wann, aber irgendwann im Mai wurde das Produkt "The ideal Wesite" lanciert, in drei Preisstufen, beginnend bei 1500 $ pro Jahr; die anderen Varianten boten mehr Möglichkeiten und mehr Service und waren deshalb teurer.

Mit selten gesehener Offenheit gesteht Reichenstein am 15. Juni ein: "Niemand kaufte unser Produkt. Deshalb beschlossen wir, es gratis abzugeben." Im Original:

"No one bought it. So what should we do? We decided to go open source. And you know what? It feels really good. In the long term it is going to make us more money. The best contracts we’ve had so far come from all the free content we give out."

Lesenswert: Realitycheck: What Works on the Web.

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